Petit Combin - WNW-Grat
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Petit Combin 3663m über Arête des Avagères (WNW-Grat)
Am Vortag von Plamproz 1371m hoch zur "Hauptstrasse", etwas talwärts und dann gleich beim Tunnelportal nördlich von P.1382 den wilden, teilweise überwachsenen Weg hoch. Durch den Forêt de la Shleye vorbei an einer alten Radaranlage zur sehr schön gelegenen Cabane Marcel Brunet 2103m.
Am Morgen gehts im Dunkeln über zwei Weiden der Alpen von Sery. Beobachtet von Dutzenden leuchtenden Kuhaugen... Bei P.2397 den unteren (linken) Weg einschlagen. Nach Nishliri gewinnt man auf ca 2660m die Moräne, wo es endlich langsam hell wird.
Die blau-weissen Markierungen führen dann nicht direkt zum westlichen Col de Lâne 3033m (rutschig-steiler Schutt-/Schneehang), sondern leiten spannend (mit Ketten versichert) durch brüchig-rutschiges Terrain (fast) bis auf die Erhebung P.3082 zwischen westl. und östl. Col de Lâne (P.3037 auf der 50'000er Karte). Auf ca 2970m werden auch schon das erste Mal die Steigeisen nötig für die Querung eines pickelhart gefrorenen Schneefleckens.
Von P.3082 entweder leicht zum westl. Col de Lâne 3033m (später beim Rückweg) oder eben anspruchsvoller (kurzer Abstieg, T6/Gämsen-Gelände) zum östl. Col de Lâne 3037m. Wahrscheinlich könnte man die Stelle auch umgehen, indem man auf ca 2850m nach links auf den kümmerlichen Gletscherrest quert und dann den östl. Col de Lâne 3037m direkt über den am Schluss steilen Schutthang gewinnt.
Weiter dem langen, meist recht breiten Blockgrat folgen, überwiegend Ier-Kraxelei. Die beiden Aufschwünge P.3214 und P.3419 lassen sich in meiner Erinnerung direkt erreichen (P.3214) bzw. rechts umgehen (P.3419), max. I-II. Der Aufschwung zum P.3506 wird zu ca zwei Dritteln erklettert (schönes IIer-Wändchen), bis man rechts ein luftiges Band (schmal) erspäht, das einen elegant um den Fels herumführt. Einige wenige Meter absteigen, dann leicht weiter bis ca 3560m, wo dann für die letzten 100hm die Eisen an die Schuhe kommen. Die Firnkuppe ist auf wenigen Schritten max 35° steil.
Und dann ist der Aufstieg auch schon zu Ende. Oben! Fussballfeld. Heli-Landeplatz. Gipfelplateau.
An diesem schönen Augusttag ists eine sehr einsame Tour. Gipfelaufenthalt ebenso. Im Winter solls am Gipfel ja angeblich anders sein.
Abstieg bis zum westl. Col de Lâne auf demselben Weg. Dann südwestlich runter Richtung Pointe de Toules 2727m (Weg). Schöne Biwakmöglichkeiten auf ca 2700m. Wasser hab ich eher wenig gesehen. Weiter zur Boveire-Alp, wo's beinahe noch zum Mensch-Kuh-Kampf kommt. Neugierigem Eringer-Tier sei Dank... Über ein Alpsträsschen nach Creux du Ma und runter zur Tankstelle bei P.1610 an der Gd-St-Bernard-Autobahn. Letzte Schritte nach Bourg-St-Pierre.
Lange Tour auf einen schönen Berg: Die Hüttenwartin sollte jedenfalls Recht behalten mit ihrer Prognose eines 15-Stunden-Tourentages. (Allerdings ging mir im oberen Teil etwas die Puste aus, die Zeit kann und darf natürlich unterboten werden;-)
Am Vortag von Plamproz 1371m hoch zur "Hauptstrasse", etwas talwärts und dann gleich beim Tunnelportal nördlich von P.1382 den wilden, teilweise überwachsenen Weg hoch. Durch den Forêt de la Shleye vorbei an einer alten Radaranlage zur sehr schön gelegenen Cabane Marcel Brunet 2103m.
Am Morgen gehts im Dunkeln über zwei Weiden der Alpen von Sery. Beobachtet von Dutzenden leuchtenden Kuhaugen... Bei P.2397 den unteren (linken) Weg einschlagen. Nach Nishliri gewinnt man auf ca 2660m die Moräne, wo es endlich langsam hell wird.
Die blau-weissen Markierungen führen dann nicht direkt zum westlichen Col de Lâne 3033m (rutschig-steiler Schutt-/Schneehang), sondern leiten spannend (mit Ketten versichert) durch brüchig-rutschiges Terrain (fast) bis auf die Erhebung P.3082 zwischen westl. und östl. Col de Lâne (P.3037 auf der 50'000er Karte). Auf ca 2970m werden auch schon das erste Mal die Steigeisen nötig für die Querung eines pickelhart gefrorenen Schneefleckens.
Von P.3082 entweder leicht zum westl. Col de Lâne 3033m (später beim Rückweg) oder eben anspruchsvoller (kurzer Abstieg, T6/Gämsen-Gelände) zum östl. Col de Lâne 3037m. Wahrscheinlich könnte man die Stelle auch umgehen, indem man auf ca 2850m nach links auf den kümmerlichen Gletscherrest quert und dann den östl. Col de Lâne 3037m direkt über den am Schluss steilen Schutthang gewinnt.
Weiter dem langen, meist recht breiten Blockgrat folgen, überwiegend Ier-Kraxelei. Die beiden Aufschwünge P.3214 und P.3419 lassen sich in meiner Erinnerung direkt erreichen (P.3214) bzw. rechts umgehen (P.3419), max. I-II. Der Aufschwung zum P.3506 wird zu ca zwei Dritteln erklettert (schönes IIer-Wändchen), bis man rechts ein luftiges Band (schmal) erspäht, das einen elegant um den Fels herumführt. Einige wenige Meter absteigen, dann leicht weiter bis ca 3560m, wo dann für die letzten 100hm die Eisen an die Schuhe kommen. Die Firnkuppe ist auf wenigen Schritten max 35° steil.
Und dann ist der Aufstieg auch schon zu Ende. Oben! Fussballfeld. Heli-Landeplatz. Gipfelplateau.
An diesem schönen Augusttag ists eine sehr einsame Tour. Gipfelaufenthalt ebenso. Im Winter solls am Gipfel ja angeblich anders sein.
Abstieg bis zum westl. Col de Lâne auf demselben Weg. Dann südwestlich runter Richtung Pointe de Toules 2727m (Weg). Schöne Biwakmöglichkeiten auf ca 2700m. Wasser hab ich eher wenig gesehen. Weiter zur Boveire-Alp, wo's beinahe noch zum Mensch-Kuh-Kampf kommt. Neugierigem Eringer-Tier sei Dank... Über ein Alpsträsschen nach Creux du Ma und runter zur Tankstelle bei P.1610 an der Gd-St-Bernard-Autobahn. Letzte Schritte nach Bourg-St-Pierre.
Lange Tour auf einen schönen Berg: Die Hüttenwartin sollte jedenfalls Recht behalten mit ihrer Prognose eines 15-Stunden-Tourentages. (Allerdings ging mir im oberen Teil etwas die Puste aus, die Zeit kann und darf natürlich unterboten werden;-)
Tourengänger:
DonVito
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Kommentare (4)