Zwei Mändli auf dem Mändli
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Am Tag nach der Niesentour wiederum schönstes Herbstwetter. Zu Hause bleiben kommt so natürlich nicht in Frage. Mit Zug und Postauto geht es spontan über Langnau - Wolhusen - Sörenberg auf den Glaubenbielenpass. Das Gebiet kenne ich von Ski- und Schneeschuhtouren, zudem schwärmt mein Lappland-Kamerad Res immer wieder vom Mändli.
Von der Postautohaltestelle Glaubenbielen folgen wir dem Strässchen, das um den Heidberihubel herum sanft ansteigend auf die Alp Jänzimatt führt. Die Jänzimatt ist ein besonderer Ort. Da hat es einen kleinen See - wir Emmentaler würden eher "Glungge" sagen. Durch diesen See führt ein Stacheldrahtzaun. Auch für badende Kühe muss klar sein, wo sie hingehören.
Nach der Besichtigung der Kapelle geht es weiter in den Kessel zwischen den Giswilerstöcken und Ausläufern des Brienzergrates. Wir holen im Heidenboden weit aus und erreichen in gleichmässig ansteigender Traverse die Chringe. Ich stehe zum ersten Mal hier oben, erinnere mich aber, diesen Übergang mit den drei Hochspannungsmasten schon in meiner Jugend immer wieder gesehen zu haben. Von fast jeder Emmentaler Egg aus sieht man die Giswilerstöcke. Eine leise Enttäuschung: Nebelschwaden hüllen Obwalden ein, von der näheren Umgebung und den Gipfeln ist vorerst wenig zu sehen.
Eine weitere Traverse auf die Rückenegg, ein luftiger steiler Anstieg auf gutem Pfad - und schon stehen wir oben auf dem Mändli. Das originelle Gipfelkreuz gleicht einem stilisierten Steinmannli. Steinmändli und Hikr-Mändli. zwei Mändli auf dem Mändli. Soviele Mändli vertreiben den Nebel. Vom Titlis über Sustenhorn, Dammastock, Wetterhörner bis zu den grossen Drei wird der Vorhang gezogen. Freude herrscht.
Über uns segelt plötzlich ein Adler. Leider ist die Kamera nicht startklar, die Fotos deshalb nicht optimal. Er fliegt sogar nahe unter uns durch. Eine einmalige verpasste Gelegenheit. Zum Glück gibt es nicht nur Objektive, sondern auch ein inneres Auge - und da habe ich den Adler gespeichert.
Im Abstieg über die Rückenegg können wir das Panorama weiter geniessen. Zu empfehlen wäre die Fortsetzung über die Dundelegg und den Ankenhubel nach Kaiserstuhl. Zur Schonung unserer Gelenke wählen wir aber den bequemeren Weg hinüber zur Turrenhütte, wo die Luftseilbahn auf uns wartet. Unten im Tal fährt uns der Shuttle-Bus hinüber zur Bahnstation Lungern.
Von der Postautohaltestelle Glaubenbielen folgen wir dem Strässchen, das um den Heidberihubel herum sanft ansteigend auf die Alp Jänzimatt führt. Die Jänzimatt ist ein besonderer Ort. Da hat es einen kleinen See - wir Emmentaler würden eher "Glungge" sagen. Durch diesen See führt ein Stacheldrahtzaun. Auch für badende Kühe muss klar sein, wo sie hingehören.
Nach der Besichtigung der Kapelle geht es weiter in den Kessel zwischen den Giswilerstöcken und Ausläufern des Brienzergrates. Wir holen im Heidenboden weit aus und erreichen in gleichmässig ansteigender Traverse die Chringe. Ich stehe zum ersten Mal hier oben, erinnere mich aber, diesen Übergang mit den drei Hochspannungsmasten schon in meiner Jugend immer wieder gesehen zu haben. Von fast jeder Emmentaler Egg aus sieht man die Giswilerstöcke. Eine leise Enttäuschung: Nebelschwaden hüllen Obwalden ein, von der näheren Umgebung und den Gipfeln ist vorerst wenig zu sehen.
Eine weitere Traverse auf die Rückenegg, ein luftiger steiler Anstieg auf gutem Pfad - und schon stehen wir oben auf dem Mändli. Das originelle Gipfelkreuz gleicht einem stilisierten Steinmannli. Steinmändli und Hikr-Mändli. zwei Mändli auf dem Mändli. Soviele Mändli vertreiben den Nebel. Vom Titlis über Sustenhorn, Dammastock, Wetterhörner bis zu den grossen Drei wird der Vorhang gezogen. Freude herrscht.
Über uns segelt plötzlich ein Adler. Leider ist die Kamera nicht startklar, die Fotos deshalb nicht optimal. Er fliegt sogar nahe unter uns durch. Eine einmalige verpasste Gelegenheit. Zum Glück gibt es nicht nur Objektive, sondern auch ein inneres Auge - und da habe ich den Adler gespeichert.
Im Abstieg über die Rückenegg können wir das Panorama weiter geniessen. Zu empfehlen wäre die Fortsetzung über die Dundelegg und den Ankenhubel nach Kaiserstuhl. Zur Schonung unserer Gelenke wählen wir aber den bequemeren Weg hinüber zur Turrenhütte, wo die Luftseilbahn auf uns wartet. Unten im Tal fährt uns der Shuttle-Bus hinüber zur Bahnstation Lungern.
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