Wildstein (2614 m): Hüttengipfel der Gspaltenhornhütte
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Der vor dem Gspaltenhorn liegende relativ "kleine" Hausberg der Gspaltenhornhütte - 150 Höhenmeter direkt oberhalb der Hütte - ist auf einem etwas rutschig-steilen Pfad unschwierig zu erklimmen.
Mit dem übervollen Postauto bin ich heute auf die Griesalp gefahren. Meine Mitreisenden verlor ich aber bald aus den Augen, strömten doch die meisten in die Gartencafés. Meine Wanderung verlief deshalb recht einsam. Es kamen mir einige Personen entgegen, die offenbar in der Gspaltenhornhütte übernachteten. Ferner kam mir in der Nähe der Hütte ein Mountainbiker entgegen - dieser muss sein Bike über ein sehr lange Stecke hochgetragen haben.
Ferner sah ich morgens und nachmittags Bergwanderer, welche die Traverse entweder nach Mürren über die Sefinenfurgge oder nach Kandersteg über Hohtürli/Blüemlisalphornhütte machten.
In der Hütte traf ich nur wenige Personen an. Ich ging zum Kaffee dorthin. Mein Picknick ass ich auf meinem Gipfelziel. Von diesem aus sieht man direkt hinunter auf das Dach der sehr modern daherkommenden Hütte.
Der Weg von der Griesalp auf den Wildstein resp. zur Gspaltenhornhütte ist sehr gut unterhalten und bestens markiert. Bis zur Hütte ist die Markierung rot-weiss, von der Hütte auf den Wildstein ist die Markierung blau-weiss. Der Weg auf den Wildstein zweigt von jenem auf den Bütlassesattel ab. Zuoberst auf dem Wildstein hatte ich den Eindruck, dass ich einige Dutzend Meter über einen Blockgletscher lief (Ausläufer des Gspaltenhorngletschers).
Die Szenerie im Tal des Gamchi-Gletschers ist ausserordentlich rauh. Der grösste Teil des Gamchi-Gletschers ist bedeckt von Schutt, und die seitwärts einströmenden Bäche haben Canyons in die Gletscherlandschaft gefressen. Von der Blüemlisalp her strömt ein Teil des Morgehorngletschers in das Gamchi-Tal, und zuhinterst im Tal zieht sich der Gamchi-Gletscher in Richtung Gamchi-Lücke hoch. Direkt vor sich hat man beim Aufstieg die "Wilde Frau" (von mir vor kurzem bis zum Alpinwandergipfel bestiegen). In jähen Abstürzen thront sie hoch über dem Gamchi-Tal.
Der Weg auf den Wildstein ist steil sandig-geröllig, aber nirgends ausgesetzt. Oben ist eine Schotterwüste, gekrönt durch einen leicht felsigen Gipfelaufbau. Der Anstieg auf den Wildstein ist T3+. Bis zur Hütte ist der Bergweg mit T3 angegeben.
Für den Rückweg von der Hütte nach Griesalp benützte ich den alternativen Weg über die riesige Seitenmoräne des früher mächtig-dicken Gletschers. Beim Punkt 2105 m vereinigen sich die Wege wieder.
Hier mein GPS-Track auf map.geo.admin.ch:

Mit dem übervollen Postauto bin ich heute auf die Griesalp gefahren. Meine Mitreisenden verlor ich aber bald aus den Augen, strömten doch die meisten in die Gartencafés. Meine Wanderung verlief deshalb recht einsam. Es kamen mir einige Personen entgegen, die offenbar in der Gspaltenhornhütte übernachteten. Ferner kam mir in der Nähe der Hütte ein Mountainbiker entgegen - dieser muss sein Bike über ein sehr lange Stecke hochgetragen haben.
Ferner sah ich morgens und nachmittags Bergwanderer, welche die Traverse entweder nach Mürren über die Sefinenfurgge oder nach Kandersteg über Hohtürli/Blüemlisalphornhütte machten.
In der Hütte traf ich nur wenige Personen an. Ich ging zum Kaffee dorthin. Mein Picknick ass ich auf meinem Gipfelziel. Von diesem aus sieht man direkt hinunter auf das Dach der sehr modern daherkommenden Hütte.
Der Weg von der Griesalp auf den Wildstein resp. zur Gspaltenhornhütte ist sehr gut unterhalten und bestens markiert. Bis zur Hütte ist die Markierung rot-weiss, von der Hütte auf den Wildstein ist die Markierung blau-weiss. Der Weg auf den Wildstein zweigt von jenem auf den Bütlassesattel ab. Zuoberst auf dem Wildstein hatte ich den Eindruck, dass ich einige Dutzend Meter über einen Blockgletscher lief (Ausläufer des Gspaltenhorngletschers).
Die Szenerie im Tal des Gamchi-Gletschers ist ausserordentlich rauh. Der grösste Teil des Gamchi-Gletschers ist bedeckt von Schutt, und die seitwärts einströmenden Bäche haben Canyons in die Gletscherlandschaft gefressen. Von der Blüemlisalp her strömt ein Teil des Morgehorngletschers in das Gamchi-Tal, und zuhinterst im Tal zieht sich der Gamchi-Gletscher in Richtung Gamchi-Lücke hoch. Direkt vor sich hat man beim Aufstieg die "Wilde Frau" (von mir vor kurzem bis zum Alpinwandergipfel bestiegen). In jähen Abstürzen thront sie hoch über dem Gamchi-Tal.
Der Weg auf den Wildstein ist steil sandig-geröllig, aber nirgends ausgesetzt. Oben ist eine Schotterwüste, gekrönt durch einen leicht felsigen Gipfelaufbau. Der Anstieg auf den Wildstein ist T3+. Bis zur Hütte ist der Bergweg mit T3 angegeben.
Für den Rückweg von der Hütte nach Griesalp benützte ich den alternativen Weg über die riesige Seitenmoräne des früher mächtig-dicken Gletschers. Beim Punkt 2105 m vereinigen sich die Wege wieder.
Hier mein GPS-Track auf map.geo.admin.ch:

Tourengänger:
johnny68

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