Wildnisrunde Im Val Menta
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Man kann vom Bahnhof Domodossola zu Fuss hinlaufen, denn es ist bloss etwa 4 km von der Stadtmitte entfernt. Und doch bietet das Val Menta eine erstaunliche Wildnis, denn die Valgrande-Wanderer queren das Tal höchstens zuoberst, um von der Alpe Rina nach Ragozzale zu gelangen, während der ganze untere Teil keine offiziell markierten Pfade aufweist. Die Begehung ist nur erfahrenen Südalpenwanderern zu empfehlen, man sollte jedenfalls die Ausgabe 1963 der Landeskarte dabei haben (via Swisstopo-Zeitreise herunterzuladen), da die aktuelleren Karten viele der einstigen Wege nicht mehr anzeigen.
Unser Ziel ist heute der Pfad zwischen Sottosasso und Alpe Ramella, der uns allen noch nicht bekannt ist. Wir starten am südlichen Rand von Cosa. Neben einer Kapelle steigt ein schöner Saumpfad zur Kirche San Lorenzo hinauf. Der Weg führt weiter in bestem Zustand an diversen Häusergruppen vorbei zu den gepflegten Bauten von Caciollo. Bei der Kapelle rechts beginnt der Pfad nach Mura und Pra di Sopra, er ist ebenfalls in gutem Zustand. Wenig unterhalb Pra di Sopra nehmen wir den interessanten Weg, der mit etwas Auf und Ab und über diverse Kunstbauten taleinwärts führt. Wir überqueren den Rio Menta an der Stelle, an welcher einst eine Brücke stand, ohne besondere Probleme. Danach geht es sehr steil aufwärts nach Sottosasso, wobei einige rote Markierungen bei der Wegsuche helfen. Nach etwa 2 Stunden erreichen wir die oberste Hütte von Sottosasso, auf 1041 m. Zeit für eine erste Rast, welche der Wind etwas vergällt.
Der sehr deutliche Pfad (einige rote Zeichen) führt weiter taleinwärts zu zwei Ruinen (Crot d'Agher, ca. 1105 m) und weiter, leicht ansteigend (nun ohne Markierungen), bis wir gegenüber den Wasserfall des Rio di Rina sehen. Danach geht es nur noch kurz taleinwärts und dann links runter zur zweiten Querung des Rio Menta, ebenfalls aktuell wenig problematisch. Ein Grasband mit Schnittspuren führt wenig tiefer aus dem Bachlauf heraus, danach verliert sich der Weg ziemlich. Wir orientieren uns am Bild der alten Karten und finden den Weg auf etwa 1370 m, am Fuss einer Felswand wieder. Er quert eine Rinne und führt dann, auch mit einigen Treppchen und durch Schnittspuren markiert, steil aufwärts durch einen Felsriegel hinauf. Danach quert er leicht aufwärts nach links bis zur schön gelegenen Hütte der Alpe Ramella. Wenig weiter oben liegt die Alpe Nava und daneben leicht erhöht der Aussichtspunkt mit dem Kreuz. Dieser Punkt ist vom Bahnhof Domodossola quasi vis-à-vis zu sehen, entsprechend schön ist nun der Talblick. Nach rund 4.5 Stunden sind wir hier, höchste Zeit also für die Mittagsrast!
Den Abstieg wählen wir über die Costa dei Pianezzoli, im Aufstieg bereits hier beschrieben. Diese Route ist im Abstieg ein gutes Stück anspruchsvoller als im Aufstieg, insbesondere der erste Teil von Nava bis zum Sattel unter der Alpe Pianezzoli (1451 m) ist sehr steil und vorsichtig zu begehen. Man hält sich mit Vorteil ziemlich genau an den Grat. Bei Pra di Sopra erreichen wir schliesslich wieder die Aufstiegsroute.
Unser Ziel ist heute der Pfad zwischen Sottosasso und Alpe Ramella, der uns allen noch nicht bekannt ist. Wir starten am südlichen Rand von Cosa. Neben einer Kapelle steigt ein schöner Saumpfad zur Kirche San Lorenzo hinauf. Der Weg führt weiter in bestem Zustand an diversen Häusergruppen vorbei zu den gepflegten Bauten von Caciollo. Bei der Kapelle rechts beginnt der Pfad nach Mura und Pra di Sopra, er ist ebenfalls in gutem Zustand. Wenig unterhalb Pra di Sopra nehmen wir den interessanten Weg, der mit etwas Auf und Ab und über diverse Kunstbauten taleinwärts führt. Wir überqueren den Rio Menta an der Stelle, an welcher einst eine Brücke stand, ohne besondere Probleme. Danach geht es sehr steil aufwärts nach Sottosasso, wobei einige rote Markierungen bei der Wegsuche helfen. Nach etwa 2 Stunden erreichen wir die oberste Hütte von Sottosasso, auf 1041 m. Zeit für eine erste Rast, welche der Wind etwas vergällt.
Der sehr deutliche Pfad (einige rote Zeichen) führt weiter taleinwärts zu zwei Ruinen (Crot d'Agher, ca. 1105 m) und weiter, leicht ansteigend (nun ohne Markierungen), bis wir gegenüber den Wasserfall des Rio di Rina sehen. Danach geht es nur noch kurz taleinwärts und dann links runter zur zweiten Querung des Rio Menta, ebenfalls aktuell wenig problematisch. Ein Grasband mit Schnittspuren führt wenig tiefer aus dem Bachlauf heraus, danach verliert sich der Weg ziemlich. Wir orientieren uns am Bild der alten Karten und finden den Weg auf etwa 1370 m, am Fuss einer Felswand wieder. Er quert eine Rinne und führt dann, auch mit einigen Treppchen und durch Schnittspuren markiert, steil aufwärts durch einen Felsriegel hinauf. Danach quert er leicht aufwärts nach links bis zur schön gelegenen Hütte der Alpe Ramella. Wenig weiter oben liegt die Alpe Nava und daneben leicht erhöht der Aussichtspunkt mit dem Kreuz. Dieser Punkt ist vom Bahnhof Domodossola quasi vis-à-vis zu sehen, entsprechend schön ist nun der Talblick. Nach rund 4.5 Stunden sind wir hier, höchste Zeit also für die Mittagsrast!
Den Abstieg wählen wir über die Costa dei Pianezzoli, im Aufstieg bereits hier beschrieben. Diese Route ist im Abstieg ein gutes Stück anspruchsvoller als im Aufstieg, insbesondere der erste Teil von Nava bis zum Sattel unter der Alpe Pianezzoli (1451 m) ist sehr steil und vorsichtig zu begehen. Man hält sich mit Vorteil ziemlich genau an den Grat. Bei Pra di Sopra erreichen wir schliesslich wieder die Aufstiegsroute.
Tourengänger:
Zaza

Communities: Ticino Selvaggio
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