Nehme an, dass Du dieses Gipfelkreuz genau betrachtet hast. Dann wird Dir die Kombination von Patriotismus, Bergsteigerfieber und Religion aufgefallen sein !?
Das Tüpfchen auf dem "i" sind die Vögel....
Denk mal nach: Vögel als Sinnbild für fliegende Gedanken.
Gruss und herzlichen Dank für Deine Berichte von mir unbekannten Gegenden.
Saluti
Andreas
Ciao kopfsalat.
Kraniche. Genau.
Die Kraniche des Ibikus, um ganz genau zu sein.
Sie verfolgen den Mörder.
Griechische Sage. Mythos.
Verschwörungstheorie?
Realität?
Gruss
Andreas
Nice try, aber...der Kranich ist hier in erster Linie das Wappentier des Saanenlandes. Übernommen von der einstigen Greyerzer Herrschaft (Auf Französisch "Gruyère" und grue = Kranich)...erst mit dem Konkurs der Grafen von Gruyère im 1555 kam dieser schöne Landstrich an Bern.
Hallo zaza
Jetzt bin ich aber doppelt gefordert:
Wie kommen die auf den Kranich. War er tatsächlich bei uns heimisch, wie kopfsalat bemerkt hat?
Gruss und danke für Deine Ausführungen
Andreas
Vermutlich schon (als Vogelkundler weiss der Salatkopf da sicher gut Bescheid). Aber das ist ja eh nicht unbedingt nötig: Im Thurgau gab's wohl nie Löwen, und trotzdem hat's gleich zwei davon auf dem Wappen.
... um 1798 zusammen mit weiteren bernischen Untertanengebieten als Teil des neuen Canton de Vaud seine Selbständigkeit zu erlangen.
Der Kranich kommt von der Farbe grün, wie Henry Suter schön darlegt:
Ancien français gruierie, forêt soumise à la juridiction du gruier ou juge gruier, appelé aussi verdier, garde-forestier et garde-chasse chargé de juger les délits qui y sont commis. Les mots d´ancien français grieur, gruier, gruyer, viennent de l´ancien haut allemand gruoni, germanique *grônia, « vert », comme verdier vient de l´ancien français verd, même sens. Les armes du village de Gruyères, dont l´emblème est une grue, sont des armes parlantes basée sur le second sens de l´adjectif gruyer, gruyère, « qui a rapport à la grue ».
... so einfach ist es auch wieder nicht. Denn Napoleon nahm den Bärner Pratiziern auch das Oberland weg. Die Grenze zwischen den neu geschaffenen Kantonen Oberland und Léman verlief just hier über die Gummfluh.
Mit der Mediationsakte 1802 unterwarfen sich die Oberländer wieder freudig ihren Chefen aus der Stadt, während die Welschen es vorzogen selbständig zu bleiben.
Nach 1815 wollten die Bärner ihre ehemaligen Untertanen mit Waffengewalt wieder unter ihre Knute zwingen. Zum Glück hatte u.a. der Zar von Russland etwas dagegen, sonst wäre es wohl zu einem grösseren Gemetzel gekommen und wir könnten den Sonderfall Schweiz vergessen, bevor er überhaupt je entstanden wäre.
Und all dies wegen einer Blechtafel auf einem Haufen Steine.
Armoiries, blason, drapeau représentant un objet dont le nom évoque le nom du lieu ou de la personne qui les possède. Dans certains cas le rapport entre le nom et l´objet représenté est purement paronymique, et n´a aucun lien étymologique, par exemple la grue des comtes de Gruyère et de la commune de Gruyère, la coupe de Coppet, la roue de Rue ou de Riaz, le fer de lance de Ferlens, la colonne de Cologny, etc.
Paronymie
Ressemblance entre deux paronymes, mots n´ayant aucune parenté, mais presque homonymes.
Exemple : Chavonette et Savonette.
Schöne Tour in meiner einstigen Halb-Heimat, da muss ich mal wieder hin! Ist auf dem Gipfel eigentlich immer noch die Gedenkstätte für Frank Zumbrunnen, der in jungen Jahren im Montblanc-Massiv abgestürzt ist?
Kommentare (15)